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Öffentliche Verkehrsmittel in den Alpen: Zentrale Informationsquellen und Hintergrundinformationen

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Zentrale Informationsquellen

Der DAV, Referat Natur- und Umweltschutz, gibt die Broschüre »Bergsteigen und öffentliche Verkehrsmittel«, heraus, die einen ersten Überblick verschafft.

In der DAV-Hüttensuche gibt es Anfahrtsskizzen im PDF-Format.



Hier noch die Übersichtskarte aus der letzten gedruckten Ausgabe.

Internet statt Fahrplanheft: Die Interessengemeinschaft (IG) Alpenbus leistete Pionierarbeit mit ihrem seit 40 Jahren herausgegebenen Alpenbus-Fahrplanheft. Dieses wurde mit der Ausgabe 2001/2002 eingestellt - die Informationen sind jetzt im Internet verfügbar.

In den Menüpunkten Liniennetzkarten und Linienverzeichnis findet sich eine Auswahl der Buslinien im Alpenraum. Konkrete Informationen zu den einzelnen Linien, wie z.B. Fahrpläne, erhält man per Link direkt bei dem jeweils zuständigen Verkehrsunternehmen. Eine größtmögliche Aktualität aller Informationen ist somit gewährleistet. Weiterer Ausbau des Internetangebots ist geplant.
Die Reiseauskunft der Deutschen Bahn enthält mittlerweile auch die Fahrpläne vieler anderer Verkehrsgesellschaften. Klickt man in der Verbindungsauskunft einen Ort an, kann man sich einen kompletten Abfahrts- oder Ankunftsplan (auch Busse!) anzeigen lassen.

Übersichtskarten zum Datenbestand

Eine Fundgrube für weitere Informationen sind die Diskussionsgruppen im Usenet, z. B.
  • de.rec.alpinismus
  • de.rec.outdoors
  • de.etc.bahn
Für den Gelegenheitsnutzer ist der beste Zugang wahrscheinlich die Suchmaschine Google mit Such- und Anfragemöglichkeit (Letzteres, das posting, erst nach Anmeldung).
Wer landschaftlich schöne Eisenbahnverbindungen sucht, sollte sich das Buch »Alpenbahnen« von Klaus Eckert ansehen.
Fotoimpressionen gibt es auch auf der Site des Eisenbahn-Fans Michael Taylor.
 


Hier geht es zu den Fahrplanlinks:

Weitere Fahrplanlinks

Informationen des Verkehrsclub Deutschland (VCD) und des fairkehr Verlag zu Bahnen und Bussen in Europa unter dem Titel »Zügig durch Europa«. Die Alpen haben aber anscheinend Österreich und die Schweiz gepachtet ;-).
Das internationale Fahrplanverzeichnis fahrplan.ch enthält auch Bergbahnen.
Eine englischsprachige umfangreiche internationale Linkliste ist »Routes International« (wir stehen dort unter »Alp's Transit«).
Bahnen und Busse - Fahrpläne in Europa für Bahn, Bus und Schiff.
Sehr umfangreich ist Fahrplan-online; eine Anfrage können Sie auch sofort hier stellen: ----------------------------------------------->
Umfangreiche deutschsprachige Linksammlung zu Fahrplänen, Liniennetzen und Tarifen weltweit. Soll durch die Organisation von Reisen und den Versand von Fahrscheinen ergänzt werden.
Fahrplan- und Tarifauskünfte vom Fahrgastverband »Pro Bahn«.
Die Auskunftsdatenbank des Bahnzentrums kennt über 2000 Links zu Fahrplänen, Tarifen und mehr.
Bei Fahrkartenpartner werden auch Mitfahrgelegenheiten vermittelt.
Übersicht über das europäische Eisenbahnnetz134k, but worth it we feel«) und eine Übersicht der Auslandsverbindungen aus dem Kursbuch der Deutschen Bahn.
Linkliste zu nationalen Eisenbahnen und Fahrplänen der Universität Pisa. Ditto vom Internet-Archiv wwwINTERNETS.
Übersicht über die europäischen Bahnen von interrailers.net.
Linkliste für Regionalverkehr und Verkehrsverbünde in Deutschland und Europa; auch als Karte abrufbar.
Lampis linke Seite.
Fahrplanlinks bietet auch die Sektion Erfurt in Ettlingen.
 

Hintergrundinformationen

Im Artikel 9 (Öffentlicher Verkehr) des Protokolls »Verkehr« der internationalen Alpenkonvention »verpflichten sich die Vertragsparteien, die Einrichtung und den Ausbau kundenfreundlicher und umweltgerechter öffentlicher Verkehrssysteme zu fördern.«
Unter dem Titel »fern schnell gut« griff das JDAV special das Thema Reisen und Umwelt auf.
Veröffentlichungen der OECD über umweltverträglichen Transport in den Alpen.
Freizeitverkehr in Österreich (private Seite).
Wenn Sie an grundsätzlichen Überlegungen zu Eisenbahnverbindungen im Alpenraum interessiert sind, lohnt sich ein Blick auf die Veröffentlichungen der VIEREGG-RÖSSLER GmbH und auf das Projekt Eisenbahn-Alpentransversale "Reutte-Bergamo".
Durchschlag beim Lötschberg-Eisenbahntunnel
Am 28. April 2005 erfolgte genau in der Mitte des knapp 35 Kilometer langen Lötschberg-Eisenbahntunnels durch die Schweizer Alpen der Durchschlag. Der Lötschberg-Basistunnel ist Teil der neuen Eisenbahn-Alpentransversale (Neat) und soll 2007 dem Verkehr übergeben werden.
Seilbahnen. Historisches und Hintergrund.
   

Entwicklungen

Im Rahmen des EU-Aktionsprogrammes »Raumordnung im Alpenraum« wurde ein »Transnationales Pilotprojekt für umweltfreundliche Reiselogistik in Verbindung mit elektronischen Buchungs- und Informationssystemen im alpinen Tourismus«, kurz »Alps Mobility«, mit Kooperationspartnern aus Österreich, Deutschland und Italien durchgeführt. Den Abschlussbericht gibt es als PDF-Datei. Logo Alps Mobility
NETS nennt sich selbst das Netzwerk für Sanfte Mobilität im europäischen Tourismus. Erstmalig werden hier Partner aus den Wirtschaftsbereichen Tourismus, Verkehr und Umwelt miteinander vernetzt. NETS will die Sanfte Mobilität als Qualitätsbestandteil im europäischen Tourismus forcieren. Logo NETS
Den Pilotbetrieb aufgenommen hat das »Mobilitätsportal« DOM - der Orientierte Mensch -, das personalisierbare Informationen für die Planung einer Reise und unterwegs anbieten will. Daran beteiligt sind Unternehmen wie die Deutsche Bahn, Map & Guide und Viag Intercom. Was jetzt schon zu sehen ist, ist recht beachtlich. Ich habe mich angemeldet und werde die Entwicklung beobachten.

Zu DOM gibt es auch einen Artikel (»Der orientierte Mensch«) in Heft 6/2002 der Zeitschrift c't.

Nach einem Bericht in der »Computerwoche« (18/2001) plant die Bahn, »zum E-Business-Unternehmen zu mutieren«. Geplant ist ein »intermodales Routing« genanntes Auskunftssystem, das auch bahnfremde Reisemittel, wie Pkw, Taxi, Fahrrad, Fußwege, Bus, Straßenbahn, U- und S-Bahn berücksichtigt. Als erster Meilenstein wurde im April 2001 das Internet-Angebot zu einem umfassende(re)n Reiseportal umgestaltet.

Informationen für die Besitzer von WAP-fähigen Handys: Die Zukunft der Reiseauskunft

 

Schluss mit dem Radau!

»Una stretta di mano sotto le Tre Cime« lautete am 7. Juli 2001 die Schlagzeile der italienische Tageszeitung »Corriere delle Alpi«. Es folgte im Innenteil ein ganzseitiger Bericht über die Blockade der Mautstraße zum Rifugio Auronzo an den Drei Zinnen. Unter dem Motto »Berge ohne Autos« hatte die Organisation »Mountain Wilderness«, unterstützt (wenn auch etwas halbherzig) durch den CAI und andere Organisationen (z. B. WWF), zu der Aktion aufgerufen.


Manifestanti (con slogan) nella tappa al Rifugio Auronzo

Hier der vollständige Text.

Ein ähnlicher Aktionstag fand am 3. Oktober 2001 in der Eng statt, wie das DAV Panorama in Heft 6/2001 berichtet.

 
Ein Beispiel, das zeigt, was machbar ist:

Seit dem 1. März 2002 gibt es die Tageskarte Euregio Bodensee. 59 Transportunternehmungen (Bahn-, Bus- und Schiffslinien) aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Liechtenstein sind beteiligt. Das Gebiet um den Bodensee ist dabei in Zonen eingeteilt. Angeboten werden Tageskarten für zwei Zonen oder für das ganze Gebiet. Eine Tageskarte für alle Zonen kostet für Erwachsene 26 Euro,  für Kinder die Hälfte, für Kleingruppen 46 Euro
 
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Letzte Änderung 2008-08-24. Bei Hinweisen und Fragen zu dieser Seite wenden Sie sich bitte an den Webmaster