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Öffentliche Verkehrsmittel in den Alpen:
Allgemeine Informationen zu Italien

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Auf dieser Seite finden Sie allgemeine Informationen
zu den öffentlichen Verkehrsmitteln in Italien.

Die Fahrplanauskünfte finden Sie hier.
 

 
Anreise

Zugfahren ist eine umweltverträgliche Art des Reisens und lohnt wegen der günstigen italienischen Tarife (fallender Kilometerpreis bei steigender Entfernung). Zudem ist Italien ein ausgesprochenes Bahnland mit hervorragend ausgebautem Netz und häufigen Verbindungen (was allerdings weniger für die Alpen, den Appennin oder die Inseln gilt: Dort dominieren die Busse).

Für die Anreise muss man allerdings gutes Sitzfleisch mitbringen. Von Krefeld nach Franzensfeste / Fortezza oder Mailand braucht's ungefähr 12 Stunden - allerdings kann man die Zeit auch im Bett verbringen (ein Doppelbett gibt's allerdings nur in den neuen Schlafwagen in der »Suite«). Mit Verspätungen sollte man grundsätzlich rechnen, deshalb zum Umsteigen genügend Zeit einkalkulieren. Vor der Abreise außerdem Tageszeitungen und Nachrichtensendungen nach eventuellen Streiks in Italien durchforsten - alle Jahre wieder legt das italienische Bahnpersonal für einige Tage die Arbeit nieder, meist strategisch geschickt am Beginn oder Ende der Feriensaison platziert. Auch vor anderen Überraschungen ist man nicht gefeit: Einmal suchten wir bei der Heimreise in Franzensfeste vergeblich unseren Schlafwagen - er war in Bozen schlicht vergessen worden.

Eisenbahnrouten über die Alpen:
  • Brenner-Linie: München - Kufstein - Innsbruck - Brenner - Bozen - Trento - (Gardasee) - Verona - Bologna 
    Diese Verbindung bietet sich für den gesamten Osten und Nordosten Deutschlands an. Sehr schöne Strecke, aber wie die Autobahn eine Art Nadelöhr mit gelegentlichen Verspätungen auf dem österreichischen Streckenabschnitt. Wird vom »Urlaubsexpress« der Bahn - meist mit den alten Mitropa-Schlafwagen - befahren.

  • Semmerring-Linie: Wien - Villach - Tarvisio - Udine - Venedig
    Die erste große Gebirgsbahn Europas, schönste Anfahrt für Wiener bzw. Österreicher aus dem Osten der Alpenrepublik. Die Auffahrt am Semmering (986 m) geht durch Tunnel und über ebenso viele Viadukte, später prächtige Fahrt am Wörther See entlang und durch die saftig-grünen Almen Kärntens.

  • Gotthard-Linie: Basel - Luzern - Arth-Goldau - Göschenen (Gotthard-Tunnel) - Airolo - Bellinzona - Lugano - Chiasso - Como - Mailand 
    Die wohl für Bewohner aus dem Westen Deutschlands und Schweizer die billigste und schnellste Verbindung. Eindrucksvolle Alpendurchquerung mit zahllosen Tunnels, darunter der 15 km lange St.-Gotthard-Tunnel, dann das effiziente Schweizer Bahnsystem mit Komfort, pünktlichen Verbindungen und gepflegten Bahnhöfen. Nach Basel SBB kommt man im IC-Takt von vielen deutschen Großstädten, von dort nach Mailand Verbindungen bis zu zehnmal täglich.
    Auf dieser Strecke werden auch die neuen Schlafwagen (Stock- oder Doppelbett mit eigener Dusche und WC) eingesetzt.

    Reizvolle Variante ist die Centovalli-Bahn:
    in Bellinzona nach Locarno umsteigen, von dort die hübsche Nebenstrecke durch die Tessiner Alpentäler nach Domodossola, etwa achtmal täglich, ca. 2 Std. (Privatbahn, die von einer Schweizer und einer italienischen Gesellschaft betrieben wird: FART/SSIF). In Domodossola Anschluss an das Bahnnetz der FS und weiter nach Mailand oder Turin.

  • Stuttgart - Singen - Schaffhausen - Zürich 
    Alternative zur Anfahrt nach Basel, in Arth-Goldau trifft man auf die Gotthard-Linie, weiter wie oben.

    Bern - Spiez - Brig - Domodossola - Arona - Mailand (Lötschberg/Simplon-Bahn)
    Von der Westschweiz nach Italien, es geht durch den Lötschbergtunnet (15 km), über Brig ins Wallis und durch den Simplontunnel (20 km) nach Italien.

Nähere Informationen über Routen, Fahrpläne, Ausstattung und Preise bei nachtzugreisen.de.

Ein Teil dieser Informationen (und die Lagekärtchen mit den Bahnhöfen) wurden mit freundlicher Genehmigung dem Italien-Führer des Michael Müller Verlages entnommen. 

Im Unterschied zu den meisten anderen Reiseführern berücksichtigt er ausführlich und kundig die öffentlichen Verkehrsmittel.

Weitere Hinweise finden sich bei Wandern in Italien.

 
Preise

In Italien sind die Bahnpreise deutlich niedriger als in Deutschland. Anders als in Deutschland (von Sonderangeboten abgesehen, fester Kilometerpreis) gilt: Je weiter die Fahrt, desto günstiger der Preis pro Kilometer (Beispiele für die 2. Klasse, Normalpreis, Stand 2005: 10 km 0,93 €, 50 km 2,69 €, 100 km 4,65 €, 250 km 11,21 €, 500 km 21,59 €, 1.000 km 41,63 €, 3.000 km 68,59 € - regionale Unterschiede sind möglich: In der Provinz Trient wird z. B. gerundet: 90 statt 93 Cent bis 10 km), allerdings muss man in IC/EC-Zügen saftige Zuschläge bezahlen. Italienische Bahnpässe (z. B. Carta Verde, ltaly Railcard) rechnen sich im Allgemeinen nur, wenn man sehr viel fährt. Man erhält sie ausschließlich in Italien, nämlich an den Grenzübergängen, in großen Bahnhöfen und in Büros (z.B. CIT-Reisebüro in I-39100 Bozen, Piazza Walter 11, 49/0471/976421). Weitere Infos auf der Website der Deutschen Bahn oder bei der Italienischen Eisenbahn (Trenitalia), die auch mittlerweise eine deutsche Website hat.

In der Hauptreisezeit sind die Züge auf allen alpenüberquerenden Linien und den Querverbindungen durch die Po-Ebene (Mailand - Brescia - Verona - Venedig) brechend voll. Rechtzeitig Platzkarte sichern (frühestens zwei Monate, spätestens kurz vor Abfahrt möglich, kostet zusammen mit Fahrscheinkauf ca. 2 €, ohne ca. 5 €). In einigen wenigen Zügen ist Platzkartenpflicht (auf Fahrplänen mit R vermerkt). Auf den meisten Strecken gibt es durchgehende Schlaf- und Liegewagen.

Biglietto chilometrico: Mit dieser Fahrkarte der italienischen FS können bis zu 5 Personen in max. 20 Fahrten insgesamt 3000 Bahnkilometer auf dem Festland, Sardinien und Sizilien abspulen. Kostet etwa 120 € und gilt 2 Monate lang. Für Kinder von 4 - 11 Jahren wird nur die Hälfte der gefahrenen Kilometer berechnet.
   
Bahnfahren in Italien

»Ferrovie dello Stato« (abgekürzt FS) heißen die italienischen Staatsbahnen. Die Züge sind fast durchgängig modern und ähneln in Komfort und Ausstattung sehr den mitteleuropäischen Bahnen. Verspätungen sind jedoch häufig und sollten einkalkuliert werden. Sie rühren zum Teil daher, dass die Strecken oft nur eingleisig sind und sich besonders in Nord-Süd-Richtung die Züge auf wenigen Linien drängeln, da die Zugdichte relativ hoch ist.

Aus den Fahrplänen bzw. Kursbüchern sollte man sich immer den geeigneten Zug heraussuchen. Die Nahverkehrszüge Locale (L) bzw. Regionale (R) sind langsam und halten an jeder Station. Etwas flotter bewegen sich Diretto (D) und Interregionale (IR), die aber ebenfalls häufig halten. Der Espresso (E) ist dagegen durchweg schnell. Am schnellsten fahren die komfortablen lnter-/Eurocity-Züge (IC/EC), allerdings mit teils erheblichen Zuschlägen. Die Stars unter den italienischen Zügen sind schließlich der mit spezieller Kurvenneigung konstruierte CIS (Pendolino) und der Eurostar (ES). Diese Züge besitzen oft nur Wagen der 1. Klasse, die Platzreservierung ist dort obligatorisch ("prenotazione obligatoria") und in Fahrplänen eingerahmt.

Verschiedenes

Gepäckaufbewahrung: in beinahe allen italienischen Bahnhöfen möglich, kostet pro Gepäckstück ca. 2,50 € für 12 Std. Schließfächer gibt es praktisch nicht.

Albergo Diurno: Jeder größere Bahnhof besitzt diese Einrichtung, wo man sich waschen, rasieren und duschen kann.

Am Fahrkartenschalter sagt man: »Un biglietto (due biglietti) per Milano, solo andata (andata/ritorno)« - »Einen Fahrschein (zwei Fahrscheine) nach Mailand, einfache Fahrt (hin und zurück)«.

Weitere Informationen unter Grandi Stazioni - Bahnhofsnetzwerk der italienischen Eisenbahn
 

Kleine Wortliste
Ein autobus befördert Personen innerhalb einer Stadt, la corriera fährt über Land; ein Reisebus ist il pullman.
Eine Fahrkarte - il biglietto - muss man meist vorher kaufen (in eigenen Verkaufsstellen oder den Tabacchi-Läden).
Eine ausführliche Liste gibt's hier.

 
Fahrpläne

Die FS gibt ein kostenloses Heft mit den wichtigsten Fahrplanauszügen heraus. Mit etwas Glück bekommt man es an italienischen Bahnhöfen. Darin finden sich alle landesweiten Verbindungen sowie wichtige Fahrpläne des jeweiligen Landesteils. Es heißt principali treni bzw. principali collegamenti und ist in mehreren Ausgaben erhältlich (für ganz Italien, den Norden, Zentralitalien, Süditalien und Sardinien).

Wichtig - aus den Fahrplänen bzw. Kursbüchern sollte man sich immer den geeigneten Zug heraussuchen: Die Nahverkehrszüge Locale (L) bzw. Regionale (R) sind langsam und halten an jeder Station. Etwas flotter bewegen sich Diretto (D) und Interregionale (IR), die aber ebenfalls häufig halten. Der Espresso (E) ist dagegen durchweg schnell. Am schnellsten fahren die komfortablen Inter/Eurocity-Züge (IC/EC), was man jedoch mit deutlichen Zuschlägen bezahlen muss. Die Stars unter den italienischen Zügen sind schließlich der mit spezieller Kurvenneigung konstruierte CIS (Pendolino) und der Eurostar (ES). Diese Züge besitzen oft nur Wagen 1. Klasse, die Platzreservierung ist dort obligatorisch ("prenotazione obligatoria") und in Fahrplänen mit eingerahmtem "R" vermerkt.

Kursbücher, Karten und Literatur: Für Bahnfans unverzichtbar ist das Angebot der Verkaufsstelle für ausländische Kursbücher, Büro 224, Hauptbahnhof CH-9001 St. Gallen, Tel. 071/ 226180.

Streckennetz der FS

Vor allem in Norditalien sehr gut ausgebaut, praktisch alle größeren Orte sind mit der Bahn schnell und zuverlässig zu erreichen. Ausnahmen stellen lediglich die Alpen- und Apenninregionen dar, deren wenige Bahnlinien aber gleichzeitig zu den schönsten gehören. 

Besonders wichtig ist die Strecke durch das Eisack- und Etschtal (Brenner/Brennero - Franzensfeste/Fortezza - Bozen/Bolzano - Trient/Trento), die Strecke durch das Pustertal (Franzensfeste - Bruneck/Brunico - Toblach/Dobbiaco - Innichen/San Candido) und weiter nach Österreich (Lienz). In Toblach gibt es Anschluss an Busse Richtung Cortina d'Ampezzo, in Innichen nach Sexten und weiter über den Kreuzbergpass nach Karnien.

Eine Stichstrecke führt von Treviso durch das Piavetal über Feltre, Longarone und Belluno bis Calalzo im Cadore. Von diesen Städten geht es jeweils ebenfalls mit dem Bus weiter. Eine weitere Strecke ebenfalls von Treviso (bzw. von Venedig) durch das Val Sugana (Brentafluss) nach Trient (Zugang zu den Fleimstaler Alpen und zum Lagorai).

Reizvolle Strecken: die berühmte Tenda-Bahn, die sich von Turin durch die Seealpen nach Ventimiglia an der Riviera am Wasser entlang schlängelt; die Bergstrecken von Rom zur Adria über Sulmona nach Pescara und über Terni nach Ancona, beide durchqueren den Apennin; die Abruzzenstrecke von Sulmona nach Isernia.

Privatbahnen

Außer dem staatlichen Netz gibt es noch eine Handvoll privat geführter Bahnen, die allerdings zusehends Sparmaßnahmen zum Opfer fallen und durch Busse ersetzt werden.

Die reizvolle Centovallibahn fährt von Domodossola ins schweizerische Locarno; von Brescia geht ein Bähnchen am Ostufer des Lago d'Iseo entlang nach Edolo (Zugang zum Adamello-Gebiet und den Bergamasker Alpen); weitere kleine Privatstrecken gibt es bei Turin und nördlich von Mailand in Richtung Lago Maggiore und Comer See.

Von Trient führt die private (Schmalspur-)Eisenbahnlinie Trento-Malè in Richtung Val di Sole und Brenta.

Busse

In den italienischen Alpen sind vor allem die Buslinien, die von den Provinzverwaltungen unterhalten werden, bedeutsam. Diese enden dann oft auch abrupt an den Provinzgrenzen. Daneben gibt es eine Reihe von Buslinien, die überregional oder sogar international verkehren. 

Piemont und Aostatal

Von der Schweiz am besten auf der Gotthard-Linie, eine der wichtigsten Alpenstrecken mit dem 15 km langen St. Gotthard-Tunnel (Basel - Luzern - Bellinzona - Lugano - Como - Mailand). Von Mailand stündlich Verbindungen nach Turin. Reizvolle Variante: In Bellinzona nach Locarno umsteigen und die hübsche Nebenstrecke durch die Tessiber Alpentäler nach Domodossola im Piemot nehmen (Privatbahn FART/SSIF). In Domodossola Anschluss an das Bahnnetz der FS.

Oder aus der Westschweiz über Thun - Spietz - Frutigen direkt nach Turin: Durch den Lötschbergtunnel (15 km), weiter ins Wallis über Brig und durch den Simplontunnel (20 km!), über Domodossola und Arona rüber nach Turin.

Turin/Torino
Bahn. der Hauptbahnhof Stazione Porta Nuova liegt zentrumsnah (zur Piazza Castello geht man durch die Via Roma geradeaus. Geldwechsel, Gepäckaufbewahrung, Touristeninformation. Im Umkreis vom Bahnhof nachts etwas aufpassen, unsichere Gegend. Auch die kleinere Stazione Porta Susa liegt in Zentrumsnähe. Beide Bahnhöfe sind durch Tram 1 verbunden. Fernbusse starten am Corso Inghilterra, 3; Nähe Bahnhol Porta Susa. Flug. der Flughafen Caselle liegt nordwestlich vom Zentrum. SADEM-Busse pendeln stündlich von und zu den beiden Bahnhöfen (ca. 6 DM einfach).


Lombardei und die Seen

Auch hier zwei Hauptrouten:

1) Brenner-Linie (durch Österreich): München - Kufstein - Innsbruck - Brenner - Bozen - Trento - (- Rom). Etwa 5 x tägl., eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen. In Rovereto aussteigen, wenn man zum Gardasee rüberwill.

2) Gotthard-Linie (durch die Schweiz): Basel - Luzern - Arth/Goldau - Göschenen (Gotthard-Tunnel) - Airolo - Chiasso - Como - Milano. Die wohl berühmteste Alpenstrecke durchsticht mit einem 15-km-Tunnel das Gotthardmassiv (3000 m). Für Südwestdeutschland und Schweizer, aber auch den ganzen Westen der BRD einschließlich Rhein-Main-Gebiet billigste und schnellste Verbindung. Nach Basel kommt man im IC-Takt von vielen deutschen Großstädten, ab Basel SBB hervorragende Verbindungen nach Milano Eindrucksvolle Fahrt durch den St. Gotthard-Tunnel, weiter geht's in den italienischen Teil der Schweiz, über den Nobelkurort Lugano am Luganersee zum Grenzort Chiasso und über Como nach Milano.

Alternative dazu die Strecke Stuttgart - Singen - Schaffhausen - Zürich und über Arth/Goldau weiter wie gerade beschrieben. Reizvolle Variante: in Bellinzona nach Locarno umsteigen, von dort die hübsche Nebenstrecke durch die Tessiner Alpentäler nach Domodossola im Piemont nehmen (Privatbahn FART/SSIF). In Domodossola Anschluss an das Bahnnetz der FS weiter nach Milano oder Torino.

Eine weitere bedeutende Schweizer Bahnlinie ist die Strecke von Bern über Thun-Spiez-Frutigen durch den Lötschbergtunnel (15 km). Weiter ins Wallis über Brig und durch den Simplontunnel (20 km!) rüber nach Italien: Domodossola - Ancona - Milano. Über diese Strecke fährt man, wenn man von der Westschweiz nach Italien will.


Südtirol/Alto Adige und Trient/Trento

Bahn. Die Brennerlinie über Innsbruck, Trento und Verona ist auch für Züge das wichtigste Einfallstor. Nach Bozen und Trento gehen Züge mehrmals täglich ab Innsbruck und München. Ansonsten ist das Bahnnetz bescheiden ausgebaut. Ab Franzensfeste geht eine Linie das Pustertal entlang, ab Bozen kann man stündlich nach Meran fahren,ab Trento verkehren mehrmals täglich Züge durch das Valsugana (Brenta-Fluss) bis Bassano del Grappa und Padua; Venedig.

Bus: Alle Orte in Südtirol und im Trentino sind durch Busse verbunden. Es gibt einen Bahn- und Busfahrplan des Südtiroler Verkehrsverbundes (SAD) regionale Fahrpläne sind in der örtlichen Touristen-Information erhältlich

Bozen/Bolzano
Bahn: Der Bahnhof liegt am Rand des Zentrums. Häufige Verbindungen nach Trento und Verona, stündlich nach Meran. Die Bahnhofsallee führt mit ihren dicht belaubten Kastanien schräg gegenüber zum nahen Waltherplatz.
Bus: SAD-Busse fahren ab Busbahnhof an der Perothoner Straße, seitlich der Bahnhofsallee.
Fahrrad: kostenloser Verleih gegen Pfand an der Ecke Waltherplatz/Bahnhofsallee.

Bruneck (Brunico)

Bahnhof nordwestlich der Altstadt. SAD-Busse fahren ab Busbahnhof an der Europastraße (am Weg vom Bahnhof ins Zentrum). - Cortina d'Ampezzo bis 4 x täglich, Innsbruck 2 x, Bozen 10 - 12 x. Meran 3 x. Brixen 10 x.

Meran
Endpunkt der Bahnlinie von Bozen an der Strecke Innsbruck - Verona, es gibt Kurswagen von Deutschland bis Meran, außerdem 1 x wöchentlich den "Meranerland-Express" ab München. Der nostalgische Bahnhof liegt 1 km westlich der Altstadt. SAD-Fernbusse gehen ab Bahnhof nach Bozen und in alle größeren orte des Vinschgaues. Fahrrad: Gratis-Verleih am Alpina-Parkplatz (südlich der Passer).


Venetien

Cortina d'Ampezzo
Bahn/Bus: nächster Bahnhof Toblach (Dobbiaco) 32 km nördlich (Region Trentino-Südtirol) Busstation an der Via Marconi im oberen Teil von Cortina.

Mit dem Zug: Wer lieber mit dem Zug fährt, benutzt die Hauptstrecke von Venezia S. Lucia nach Calalzo di Cadore, wo ein Bus-Service die Verbindung nach Cortina herstellt. Die direkte Fahrt von Venedig nach Cortina dauert etwa 4 Stunden. Von Rom gibt es einen Nachtzug, der
während der Hauptsaison jeden Freitag und jeden Samstag nach Cortina fährt. Abfahrt in Rom am Bahnhof Tiburtina.
Wenn Sie von Norden kommen, benutzen Sie die Linie von Franzensfeste/Fortezza nach Toblach/Dobbiaco. Auch hier steht am Bahnhof ein Bus zur Weiterreise nach Cortina bereit. Die Reisezeit von Fortezza nach Cortina beträgt etwa 2 Stunden.
Weitere Informationen: Infotelefon der FS: 1478-88088 und CIT Viaggi Cortina 0436-2704.

Mit dem Bus: Es besteht eine regelmäßige Busverbindung von und nach Venedig mit Haltestellen in Mestre und Treviso. Die Fahrt von Venedig nach Cortina dauert etwas länger als 3 Stunden. Im Hauptsaison fährt der Bus täglich, den Rest des Jahres über nur am Samtag und Sonntag. Die Fahrgäste müssen bei SE.AM in Cortina (Tel. 0436-867921) reservieren.
Informationen erhalten Sie bei Autolinea A.T.V.O. (Tel. 0421-5944).

Während der Hauptsaison besteht jeden Samstag eine Busverbindung zwischen Cortina und Parma, die alle größeren Städte dieser Strecke bedient. Dieser Bus hält auch am Bahnhof von Mestre und am Flughafen von Venedig. Ebenfalls jeden Samstag bietet die Autolinea Autostradale einen Bus-Service von Mailand an, der in Brescia, Bruneck/Brunico und Dobbiaco hält und nach etwa 6:30 Stunden Cortina erreicht. Dieser Service wird nur im Hauptsaison angeboten. Informationen erhalten Sie unter 0436-867921.

Friaul-Julisch Venetien

Bahn:
von Norden beste Verbindungen ab Wien nach Udine ca. 5 x täglich, von dort sehr häufig Weiterfahrt nach Triest bzw. in Richtung Venedig.
Ansonsten aus Deutschland kommend am besten die Brenner-Linie über Trento und Verona nehmen und über Mestre (Venedig) nach Triest bzw. über Treviso nach Udine fahren. Alternative: In Franzensfeste in den Zug nach Innichen umsteigen. In Innichen 1 x täglich Busverbindung über den Kreuzbergpass via Sappada, Tolmezzo, Udine nach Triest.


Triest/Trieste

Bahn: Verbindungen nach Venedig und Milano, nach Villach und Salzburg, jeweils über Udine. Stazione Centrale an der Piazza della Libertà etwas nördlich vom Hafen und der Altstadt. Schräg gegenuber der Busbahnhof.

Netzplan Norditalien

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Tipps und Tricks für Bahnreisende

Zugfahren in Italien ist bequem und einfach, sofern Sie die im Folgenden aufgeführten Besonderheiten beachten.
  • Ganz wichtig: Bevor man den Bahnsteig betritt, muss man sein Zugticket an einem der Automaten entwerten, die an den Zugängen aufgestellt sind. Andernfalls gilt man als potenzieller "Schwarzfahrer" - und das kann einiges kosten!
  • Zuschlagspflichtige IC-Züge sind auf den aushängenden Fahrplänen mit gestrichelter Linie gekennzeichnet (Zuschlag = supplemento).
  • Auf den Fahrplänen immer die Spalte "Servizi diretti e annotazioni" beachten, dort ist vermerkt, ob der betreffende Zug nur werktags ("si effetua nei giorni lavorativi/feriale") oder nur feiertags ("si effetua nei festivi") fährt.
  • Wenn der Fahrkartenschalter geschlossen ist, gibt es die Zugtickets in der Regel in der Bahnhofsbar oder im Zeilschriften- bzw. Tabacchi-Laden.
  • Auf kleineren Bahnhöfen hängen oft zusätzlich die Abfahrts-/Ankunftszeiten der nächstgrößeren Bahnhöfe bzw. Städte aus - nicht verwechseln!
  • Auf kleinen Bahnhöfen werden oft in letzter Minute die Gleise gewechselt. Bis zuletzt auf Durchsagen und Mitwartende achten, außerdem immer noch einmal fragen, bevor man einen Zug besteigt.

Mit dem Fahrrad

Italien ist das klassische Land des Radsports, fast alle Italiener lieben schicke Räder - wer mit dem Rennrad unterwegs ist, erregt viel Aufmerksamkeit. Wer schon mal den Dolomitenhöhenweg 2 gewandert ist, hat vielleicht am Endpunkt, dem Passo Croce d'Aune das Denkmal für Tullio Campagnolo gesehen, dem hier die Idee für seine Gangschaltung gekommen sein soll. Markierte Radwege gibt es allerdings kaum. Die meisten Strecken sind jedoch problemlos zu befahren - italienische Autofahrer sind im allgemeinen rücksichtsvoll (entgegen ihrem Ruf?), hupen vor dem Überholen kräftig und machen, wenn möglich, einen großen Bogen um den Radler.

Wer nicht über die Alpen strampeln will, kann seinen Drahtesel in vielen Zügen mitnehmen, vom Bummelzug bis zum IC. In durchgehenden Zügen mit Fahrradmitnahme nach Italien (ca. dreimal tägl.) muss allerdings rechtzeitig vorher eine internationale Fahrradkarte (ca. 12,30 €) erworben werden, inbegriffen ist eine Reservierung für einen Radstellplatz. Die Deutsche Bahn bietet Fahrradinformationen (Bahn & Bike) und einen Link zur italienischen Bahn. In deutscher Sprache sucht man sich das letzte Stück zum gewünschten Zielort aus, Fahrradmitnahme ist in den italienischen Fahrplänen angegeben. 
Ein Fahrrad als Gepäckstück aufzugeben und es dann einige Tage später am Zielbahnhof abzuholen ist nur noch nach Südtirol möglich, Kostenpunkt ca. 38 € hin, zurück ca. 30 € (Verpackung nötig).
Problemlos ist der Transport in speziellen Fahrradtaschen (1,10 x 80 x 40 cm), die in Italien in allen Zügen (Ausnahme: Hochgeschwindigkeitszug "Pendolino") mitgenommen werden dürfen.
Alternative zum Zug sind die "Fahrradbusse" des Reiseveranstalters Natours. Das Unternehmen bietet von verschiedenen deutschen Städten Busfahrten mit Radmitnahme.
 

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Letzte Änderung 2008-05-22. Bei Hinweisen und Fragen zu dieser Seite wenden Sie sich bitte an den Webmaster