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Die Alpen sind sicher nicht das einfachste Gelände für
den Eisenbahnbau, die meisten Strecken bedient heute
der Bus. Trotzdem wundert man sich oft, wo es
früher einmal eine Schienenverbindung (und sei es als Schmalspur) gab.
Wer einmal am Busbahnhof von Cortina d'Ampezzo auf
seinen Anschluss wartete, tut dies im ehemaligen
Bahnhofsgebäude, der jetzige Bahnhof liegt ein
paar Kilometerchen weiter, in Calalzo.
Ähnliches gilt für Arco, dort fuhr die MAR (Mori-Riva-Arco). Auf der Trasse der ehemaligen Höhlensteinbahn (Toblach
- Cortina) tummeln sich jetzt im Winter die Skilangläufer. Neuerdings wird sogar hier und da von einer Wiedereröffnung der Cadore-Bahn gesprochen
Als erste Alpenbahn überhaupt gilt die Semmering-Bahn.
Beschreibungen zu historischen
Eisenbahnen in den Alpen (Pyhrnbahn, Wocheinerbahn) gibt es bei »PEGASUS
Zeitschrift für Transportgeschichte«.
In dem Buch »Gröden und seine Berge« (München 1927), das
in unserem Bücherschrank steht, beschreibt Hanns Barth eine
Fahrt mit der Grödenbahn. Es gibt sogar noch einen Fahrplan. Weitere Details und Fotos:
http://drehscheibe-online.ist-im-web.de/forum/read.php?17,1183085,1183267#msg-1183267
http://drehscheibe-online.ist-im-web.de/forum/read.php?17,1391710,1391734#msg-1391734
http://www.schule.suedtirol.it/ms-st.christina/projekte/geschichte/verkehr5.html
http://www.technikmuseum-online.de/homepage_dateien/beitrag_10.htm
Auch im Fleimstal
gab es eine Schmalspurbahn zwischen Auer und Predazzo.
Viele dieser Bahnen sind im 1. Weltkrieg für militärische
Zwecke angelegt worden.
Unter dem Titel BahnRomanTi(c)k beschRei(b|m)t ein Professor Eisenbahnen, auch im Alpenraum.
Eine Literatursammlung (italienisch) zu historischen Eisenbahnen.
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