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In den Büchern und
sonstigen Medien, in denen der Webmaster so stöbert, finden
sich manchmal Passagen zum Verhältnis von Bergsteige(r)n
und Umwelt, die hier als »Fundstücke« ausgebreitet
werden...
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Fundstücke, Folge 2: Müll
»Der Riß ging in eine Eisrinne über. Sie war voller Dreck. Wir merkten es kaum.
Überall Glassplitter. Wir beachteten sie nicht. Wir mußten hinaus, hinaus aus der
nassen Kälte, die unser Ende bedeutet hätte. Oben erst, bei der Hütte, sagte einer:
»Dieser Dreckhaufen!« Und allen wurde klar, daß wir die letzten Seillängen durch
Scheiße geklettert waren, durch die Kloake der Gipfelhütte. Ausnahmsweise hatte der
Wirt an diesem Sonntag seinen Mülleimer nicht in die Rinne geschüttet. Welch ein
günstiger Zufall!«
Aus: Reinold Messner: Die Freiheit, aufzubrechen, wohin
ich will. Piper Verlag 1989.
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Fundstücke, Folge 3: Man trifft sich immer zweimal...

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Fundstücke, Folge 4: Verpackungskünstler
Die Idee stammt aus Österreich, die Schweizer setzen sie in Realität um: Das Einpacken von Gletschern.
Skigebiete wollen die touristisch genutzten Gletscher vor dem Abschmelzen schützen und starten deshalb
Versuche mit Abdeckfolien. Den Anfang machen die Bergbahnen von Andermatt/CH, welche rund 3.000 Quadratmeter
des Gurschengletschers Anfang Mai abdecken wollen. Die Hightechfolie besteht aus PVC-Schaum, kostet rund
20 Euro pro Quadratmeter und reflektiert einen großen Teil der einfallenden Strahlung. In Österreich
wollen verschiedene Skigebiete in Zukunft ihre Gletscher sogar
großräumig schützen - alles nach dem Motto
"Lieber teure Symptombekämpfung als echte Klimaschutzmassnahmen".
Quelle: http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/nachrichten/480372.html, alpMedia 06/2005
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Fundstücke, Folge 5:
Signalfeuer
Ein Deutscher und eine Tschechin hatten sich auf der Insel La Palma verirrt. Um Retter auf sich aufmerksam zu machen, entzündeten die beiden Wanderer ein Feuer - und entfachten einen Waldbrand.
Quelle: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,359927,00.html
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Fundstücke, Folge 6: Via Alpina laedata
Kurioses und Kontroverses findet sich in einem neuen Wanderführer des Österreichischen Alpenvereins: darin führt der Weg
nicht nur durch die unberührte und grossartige Natur der Via Alpina, sondern auch durch vom Skitourismus und der
Wasserkraftnutzung beeinträchtigte Gebiete - so z.B. über den »brutal reingesprengten Notweg« beim Pitztaler Gletscher
oder zu einer Bergbahn bei Sölden, die mit Elektroheizungen das Gletschereis abschmilzt, sobald der Druck auf die
Liftstützen zu gross wird. Autor Hannes Schlosser nimmt in diesem Wanderführer der etwas anderen Art kein Blatt vor den
Mund und zeigt kein romantisch verfälschtes, sondern ein ungeschminktes Realbild der Alpen.
Naturkundlicher Führer »Via Alpina - Ötztaler Alpen« (Pitztal - Ötztal - Vent - Schnalstal), erhältlich beim ÖAV.
Quelle: Newsletter alpMedia 14/07
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Fundstücke, Folge 7: Europas höchstes Klo
Seit diesem Sommer befinden sich zwei Toilettenhäuschen auf 4.260 Metern Höhe auf der französischen Seite des Mont Blanc. Rund 30.000 Bergsteiger und Bergsteigerinnen erklimmen jährlich den höchsten Berg der Alpen. Urin, Fäkalien und Erbrochenes haben jeden Sommer Schnee und Eis entlang der am meisten begangenen Routen gelblich-braun verfärbt. Ein Helikopter flog die beiden Trocken-Klos auf den Berg, wobei sich die Kosten für die neuen sanitären Anlagen auf rund 145.000 Euro beliefen. Einmal jährlich sollen die Toiletten geleert und die Fäkalien per Helikopter ins Tal gebracht werden.
Quelle: Der Spiegel, 24. Juli 2007
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