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Krefelder Hütte
Die Krefelder Hütte ist ein Tipp für Skifahrer, Wanderer und Kletterer, die das Einfache und Gemütliche lieben.
Sie liegt auf dem Roßkopf, nördlich unter dem Schmiedinger Kees, inmitten des Ganzjahresskigebietes Kitzsteinhorn (Foto 155 KB) in rund 2300 m Höhe mit freiem Blick auf Zell am See. Bewundern Sie das 360°-Panorama!
Den Komfort eines modernen Hotels gibt es hier nicht - aber die überwältigende Berglandschaft vor der Hüttentür entschädigt Sie reichlich. Diese dominiert das Kitzsteinhorn (3203 m), ein Gipfel in der schneebedeckten Kette der Glocknergruppe in den Hohen Tauern.
Die Hütte hat 48 Betten in gemütlichen 2- oder 4-Bett-Zimmern ein 6-Bett-Zimmerlager und 10 Schlaflager. Die Zimmer sind mit kaltem und warmem Wasser ausgestattet.
Ein ideales Urlaubsziel für Familien, Vereine, Gruppen und alle Bergfreunde, die ihrem Hobby nachgehen möchten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und hoffen, dass Sie anschließend der Ansicht von Bergfreund Henrik K. zustimmen können:
Lieber Bergfreund Braun,
leider gibt es kein Gästebuch auf den Seiten des AV Krefeld, deshalb möchte ich mein Lob und das meiner fünf Freunde, mit denen ich vom 30. August bis 1. September [2004] auf der Krefelder Hütte war, auf diese Weise mitteilen: Ihre Hütte ist ein Schmuckstück, das in den Alpen seinesgleichen sucht. Zimmer ausgesprochen hübsch und zweckmäßig, die ganze Hütte picobello sauber, Verpflegung sehr gut, Service ebenso. Leider hat das Wetter nicht gehalten, aber ich denke, auch das kriegen Sie noch hin.
Schöne Grüße aus dem Harz
H. K.
Neues von der Krefelder Hütte erfahrt Ihr hier.
Neue Hüttenwirte!
Fam. Christian und Jutta Strolz. Mit der Sommersaison 2009 übernahm die Familie Strolz die Krefelder Hütte als Pächter.
Die Anschrift der neuen Hüttenwirte lautet:
Jutta und Christian Strolz
Krefelder Hütte
Kitzsteinhorn 30
A-5710 Kaprun
Hüttentelefon: +43 (0)6547 7780
Fax: +43 (0)6547 7780-4
außerhalb der Öffnungszeiten:
Telefon: +43(0)664 14 00 278
oder +43(0)664 145 98 73
Auf der hütteneigenen Website finden sie weitere Informationen.
Anfahrt, Zugang und Lageplan
Lagekärtchen:
(Quelle: DAV-Hüttensuche)
Ein weiterer Lageplan mit Hütten und Buslinien.
Interaktive Karte des Skigebietes Kitzsteinhorn. Die Krefelder Hütte liegt darauf etwas unterhalb des Alpincenter (Symbol Messer & Gabel).
Anreise mit dem Auto:
Anreise mit dem Flugzeug:
Der nächste Flughafen ist Salzburg.
Anreise mit Bus und Bahn:
Nächster Bahnhof ist Zell am See. Einen Fahrplan bekommen Sie von der Deutschen Bahn oder der Österreichischen
Bundesbahn.
Vom Bahnhof Zell am See fährt dann die Buslinie 660 weiter (Strecke: Zell am See Bahnhof - Kaprun Wüstlau - Kaprun Gletscherbahn (Parkplatz Mitte) - Kaprun Kesselfall/Alpenhaus).
Virtuelle Landkarte der Stauseen (die Krefelder Hütte ist ebenfalls eingezeichnet).
- Auffahrt Gletscherbahn Kaprun (Kesselfallstraße) - Alpin Center - Abstieg 0,5 Stunden.
- Auffahrt Gletscherbahn - Station Salzburger Hütte (1897 m) - Aufstieg 1,5 Stunden.
- Aufstieg Niedernsill (769 m) Schaumberg - Mittenalm – Lakarscharte (2488 m): 6 Stunden.
- Aufstieg von Kaprun: (928 m) - Maiskogel-Seilbahn (1545 m): 3 Stunden.
- Aufstieg vom Gasthaus Wüstlau (874 m) 4 Stunden. Vom Gasthaus 2,5 Stunden zur Salzburger Hütte (1867 m) und an den Hängen des Geißsteins zum Roßkopf (2305 m) und weiter zur Krefelder Hütte.
- Aufstieg vom Gasthaus Enzingerboden (1480 m) 6 - 7 Stunden. Vom Enzingerboden zum Tauernmoossee, weiter über die Staumauer zum Kleetörl und über die Kleinschmiedingerscharte zur Krefelder Hütte.
Lageplan Nachbarhütten und Wanderwege
Lageplan Verkehr
Hütten und Gasthöfe in Kaprun
Aktivitäten
Wanderungen und Übergänge:
- Über den besonders schönen und stimmungsvollen Alexander-Enzinger-Weg zum Maiskogel.
- Wegbeschreibung: Von der Bergstation der Maiskogelbahn, 1540 m, folgt man dem Weg über den Gratrücken zum Gasthof Glocknerblick. Der Alexander-Enzinger-Weg leitet direkt über den Grat, zunächst über die Drei-Wallner-Höhe, 1859 m, die Schoppachhöhe, 2069 m, bis hin zur Stangerhöhe, 2212 m. Hier verlässt man den Grat und quert das Grubalmkar hinüber zur Krefelder Hütte, danach geht es knapp 440 Höhenmeter hinab zur Salzburger Hütte. Von der Salzburger Hütte gelangt man mit Hilfe der Seilbahn talwärts zur Talstation und mit dem Bus zurück zum Ausgangspunkt.
- Gehzeit: ca. 4 - 5 Std., höchster Punkt: Krefelder Hütte: 2295 m,
- Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus Glocknerblick, Krefelder Hütte, Salzburger Hütte.
- Höhenunterschied: Auffahrt ca. 609 m, Aufstieg 762 m; Abstieg 435 m, Talfahrt 956 m.
- Über die Kammerscharte zu den Stauseen Mooserboden und Limbachsperre.
- Übergang zur Salzburger Hütte: 150 hm Aufstieg, 585 hm Abstieg, 3 km, 1 Std.
- Zum Berghaus Moserboden (2040 m), 4 Stunden, teils Sicherungen
- Weg Nr. 726 von der Krefelder Hütte zum Alpincenter und weiter zwischen Schmiedinger Kees und Eissee zum Felshang der Hohen Kammer. Aufwärts zur Nördlichen Kammerscharte (2636 m) und hinab über den Hochschober (2219 m) zum Mooserbodenstausee.
- Zum Berghaus Moserboden (2040 m), 4 Stunden, teils Sicherungen
- Weg Nr. 726 von der Krefelder Hütte zum Alpincenter und weiter zwischen Schmiedinger Kees und Eissee zum Felshang der Hohen Kammer. Aufwärts zur Nördlichen Kammerscharte (2636 m) und hinab über den Hochschober (2219 m) zum Mooserbodenstausee.
- Zum Mühlbachtal (769 m): 4,5 - 5 Stunden
- Über den Abhang der Graswand (2538 m) über den Riegl zum Schafköpfl und in die Lakarscharte (2492 m). Abstieg zur Lakaralm (2020 m) und weiter abwärts zur Schaunberg - Mitteralm. Durch das Mühlbachtal nach Niedernsill im Salzachtal.
- Zur Rudolfshütte (2311 m) über die Kleinschmiedinger Scharte (2728 m): 6 - 7 Stunden, mühsam!
- Von der Krefelder Hütte am Moränensteig (Nr. 711) zur Kleinschmiedinger Scharte, jenseits der Scharte steil abwärts zum Winterrethauskar. Weiter zum Kar Kleelahner und auf das Kleetörl (2372 m). Hinab in das weite Reichensbergkar (2200 m). Über das Schwarzenkarriedl (2253 m) zum Tauernmoossee hinab und über die Staumauer zur Rudolfshütte.
- Zur Rudolfshütte (2311 m) über die Maurerkogelscharte (2929 m): 5 Stunden, hochalpin, ungewöhnlich;
- Von der Krefelder Hütte mit Weg Nr. 711 zum NW-Rand des Schmiedinger Keeses und in die Maurerkogelscharte. In der Steilwand abwärts zum Maurerkees und weiter ins Maurerkar. Entlang des Wurfbaches zur Rudolfshütte.
- Besteigung des Kitzsteinhorn, 3203 m.
- Besteigung des Großen Wiesbachhorn, 3564 m; hier sind allerdings Eiserfahrung, Pickel und Steigeisen erforderlich.
- Private Kaprun walking page.
Foto: Krefelder Hütte im Sommer
Krefelder Hütte als Etappenziel einer Bergtour durch die Hohen Tauern
Tourenkärtchen »Arnoweg« vom DAV
Panoramakarte Sommer
Ausführliche Beschreibungen und weitere Touren finden Sie hier
Klettern:
Auch Kletterer kommen in unmittelbarer Nähe der Krefelder Hütte auf ihre Kosten: An der Rettenwand finden Sie Kletterfelsen mit über 40 Anstiegsrouten in allen Schwierigkeitsgraden. Der Zustieg erfolgt von der Hütte in 30 Minuten.
Wintersport:
Das Kitzsteinhorn (Pistenplan) bietet ab ca. Mitte November bis Mitte Mai allen Ski- und Snowboardfahrern herrliche und sportliche Stunden.
Wer möchte nicht vom Frühstückstisch direkt auf die Piste? Und zwischendurch trifft man sich an der Heidi-Bar.
Ein Video-Panorama und eine Web-Cam finden Sie hier.
...en de Weerbericht voor onze nederlandse Gasten :-).
Info Salzburger Land
Skigebiet Kitzsteinhorn
Europasportregion, Zell am See, Kaprun
Plan des Skigebietes
Aktuelle Wintersport-
informationen von bergfex.at
Beschreibung:
Hüttenverzeichnis des DAV
Hüttenverzeichnis des OeAV
Tschechisches Hüttenverzeichnis, mit zusätzlichen Panoramen
Kurz-Chronik der Krefelder Hütte:
| 1907 | Baubeginn |
| 1909-08-10 | Fertigstellung und Einweihung |
| 1914-1939 | Die Hütte wird von österreichischen Soldaten belegt |
| Im 2. Weltkriegentdecken die Amerikaner unsere Hütte und das Schmedinger Kees. Sie benutzen sie als Unterkunft und als Sckischule | |
| 1963-1965 | Bau der Gletscherbahn Kaprun an der Hütte vorbei |
| 1969 | Erweiterungsbau zu einem Berghaus mit 90 Sitzplätzen und neuen, zeitgemäßen Zimmern |
| 1987 | Anschluss an das öffentliche Stromnetz |
| 1998 | Anschluss der Abwasserleitung an das Kanalnetz Zeller Becken |
| 2000-11-11 | Brandunglück im Tunnel der Gletscherbahn, 155 Menschen sterben |
| 2000 | Umbau der grossen Lager in familienfreundliche 4-Bett Zimmer |
| 2001 | kompletter brandschutztechnischer Ausbau der Hütte |
| 2002 | neuer Fassadenputz und Anstrich |
| 2003 | Dachsanierung |
| 2005 | Küchensanierung |
| 2007 | 100-jähriges Hüttenjubiläum * |
| 2011 | Neu- und Erweiterungsbau der Sanitäranlagen im EG und OG. Anbau eines Schuhraumes. |
* Dazu erschien eine Jubiläumsschrift (über die Geschäftsstelle erhältlich). Online gibt es Fotos, ein Veranstaltungsprogramm (PDF) und einen Artikel aus der Westdeutschen Zeitung, aus der »Wiener Zeitung« und aus dem »Panorama« des Deutschen Alpenvereins.
Gletscher in Flammen
100 Jahre Krefelder Hütte
Viele Krefelder waren zu den Feierlichkeiten nach Kaprun gereist
Groß gefeiert wurde am 1. Wochenende im August das 100jährige Bestehen der Krefelder Hütte am Kitzsteinhorn oberhalb Kapruns. Die Hütte war mit Fahnen der Seidenstadt Krefeld, des Deutschen Alpenvereins (DAV) und der Salzburger Landesflagge geschmückt.
Bei trockenem aber frischem Wetter hatten sich am Samstag, den 04.08.2007, die Krefelder Alpenvereinsmitglieder zu den Feierlichkeiten eingefunden. Weitere 40 Österreichische Festgäste kamen auf verschiedenen Wegen zur 2.300 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Hütte. Einige Bergfreunde waren schon Tage zuvor angekommen, um sich sportlich zu betätigen.
Eine Radlergruppe erkundete den Pinzgau und legten dabei einige hundert Kilometer zurück.
Wanderer erstürmten das Glocknergebiet und eine weitere kleine Mannschaft durchwanderte das Steinerne Meer.
Doch pünktlich kamen alle Alpinisten an der Hütte an, um bei den letzten Vorbereitungen mitzuhelfen.
Eingeleitet wurde die Jubilarfeier mit einer Bergmesse, die der Niedernsiller Pfarrer zelebrierte. Begleitet wurde die Schubertmesse von 20 Bergfreunden der Niedernsiller Musikanten.
Günter Hellbeck, der DAV-Vorsitzende der Sektion Krefeld, hielt die Festansprache. Er bot einen kurzen Überblick über die wechselhafte Geschichte der schon 1907 errichteten Berghütte.
Anschließend überbrachte der Bürgermeister und Direktor der Gletscherbahn von Kaprun, Herr Bgm.Ing.Norbert Karlsböck, die Glückwünsche der Gemeinde und betonte die gute Partnerschaft der Sektion und der Gletscherbahn.
Die Glückwünsche des DAV wurden von der Landesvorsitzenden, Heidi Krämer, überbracht.
Nach dem sehr guten Pinzgauer Festmahl wurde die Hüttenwirtin, Heidi Rattensberger, für 30 Jahre erfolgreiche Hüttenführung vom Hüttenwart Heinz Braun geehrt und mit einem Bild vom Niederrhein beschenkt.
Doch mit dem Festakt waren die Feierlichkeiten keineswegs beendet. Mit einem Feuerwerk, am Abend, dass weit über den Pinzgau zu sehen war und zünftiger Volksmusik wurde weitergefeiert. An Hüttenruhe war in dieser Nacht nicht zu denken.
Heinz Braun
Hüttenwart der Krefelder Hütte
2009 Neue Hüttenwirte
Nach vielen Jahren verlässt Heidi Rattensberger »ihre« Krefelder Hütte und mit der Sommersaison 2009 übernimmt die Familie Christian Strolz die Krefelder Hütte als Pächter.
Aus der Geschichte von Kaprun
Das 931 erstmals urkundlich erwähnte keltische »Chataprunnin« bedeutet »wildes Wasser«. In den früheren Jahrhunderten wurde in Kaprun Bergbau betrieben, und der Handel mit Salz und Wein über die Hohen Tauern blühte.
Im 19. Jahrhundert begann die Entdeckung und Erforschung der Hohen Tauern. Kaprun war »Basislager« für so manche Dreitausender-Erstbesteigung. 1828 glückte auch die Erstbesteigung des Kitzsteinhorns. In dem Buch »Aus dem Leben eines Bergführers von Pinzgau«, verfasst vom Kapruner Bergführer Anton Hetz, heißt es dazu: »Das Kitzsteinhorn wurde zuerst, wenn ich nicht irre, im Jahre 1828 erstiegen. Anlässlich dieser Besteigung kam es zueinem großen Disput, weil damals das Kitzsteinhorn noch als unbezwingbar galt; so konnte man auch die nötigen Führer und Träger schwer zusammenbringen, da dieses Unternehmen als vergeblich galt! Die Gruppe begab sich dessenungeachtet auf den Weg und erreichte am ersten Tag die »Häusl-Alpe«. Auch die Bewohner der Almhütte behaupteten, das »Horn« sei unbezwingbar. Am nächsten Tage gelang Johann Entacher die glückliche Besteigung.
Kaprun entwickelte sich in der Folge zu einem alpinistischen Zentrum in den Ostalpen, und um die Jahrhundertwende boten über 100 Bergführer ihre Dienste an.
Kontakt:
Jutta und Christian Strolz
Krefelder Hütte
Kitzsteinhorn 30
A-5710 Kaprun
Hüttentelefon: +43 (0)6547 7780
Fax: +43 (0)6547 7780-4
außerhalb der Öffnungszeiten:
Telefon: +43(0)664 14 00 278 oder +43(0)664 145 98 73
E-Mail, Web-Site: www.krefelderhuette.com.
Bei einem Buchungswunsch wenden Sie sich bitte direkt an Jutta oder Christian Strolz.
Die Hütte ist normalerweise vom Juli bis zum ersten Wochenende im September und von Anfang November bis zum ersten Wochenende im Mai geöffnet.
Letzte Bergfahrt ist um 16:30 Uhr.
Preise:
| AV-Mitglieder | Nichtmitglieder | |
|---|---|---|
| Bett * | 16,00 € | 22,00 € |
| Lager | 9,00 € | 13,00 € |
| Jugendgebühr (Lager) | 6,00 € | 9,00 € |
* Die Preise gelten ab drei Übernachtungen.
Die Halbpension kostet 25 Euro pro Person und für Kinder unter 10 Jahren 17 Euro (ohne Nächtigung) und beinhaltet: Fruehstuecksbuffet und Drei-Gang-Abendessen.
Weitere Angaben finden Sie auf der Hütten-Seite der Pächtfamilie.
Unterstützt wird Familie Strolz bei ihren vielfältigen Aufgaben vom Hüttenwart der Sektion.
Bergheil, hoffentlich sehen wir uns mal auf der Hütte!
Heinz Braun, Hüttenwart.
Artikel in der Vereinszeitschrift »Panorama« zum 100-jährigen Jubiläum
Artikel in der »Westdeutschen Zeitung« vom 18.12.2010. (Die Telefon-Nr. lautet korrekt 0043-65477780.)